Unser gemeinsames Interesse
liegt im Schutz

unseres Lebensraumes vor Naturgefahren

Österreich ist in vielen Bereichen von Naturgefahren betroffen.
Neben Muren, Lawinen oder Steinschlag stellen Hochwässer eine große Bedrohung dar. 

Gefahrenbewusstsein, Eigenvorsorge und ein risikobewusster Umgang
mit Gefahren sind für den Schutz vor Naturgefahren im alpinen Raum unerlässlich.

WLV - Ziele

Ziele

Unsere Anliegen sind

der Schutz unseres Lebensraumes
die Information der Öffentlichkeit über Naturgefahren
das Verständnis und die Bereitschaft für notwendige Schutzmaßnahmen zu fördern
die Förderung einer nachhaltigen Naturraumbewirtschaftung
die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder
die Förderung und Verbreitung neuartiger und bewährter Methoden im Schutz vor Naturgefahren
die Schaffung eines Forums für interdisziplinäreren Fachaustausch zwischen Spezialisten, Praktikern und Laien
die Pflege der Kollegialität zur Schaffung persönlicher Netzwerke 

Chronik - Geschichte

Entstehung des Vereines der Diplomingenieure der WLV-Österreich

Der Verein der Diplomingenieure der WLV-Österreich wurde ursprünglich als Interessensgemeinschaft der Akademiker des Dienstzweiges im Jahre 1920 gegründet.

Zu dieser Zeit gab es keine Arbeitnehmervertretung , weshalb dieser Verein damals als revolutionär angesehen wurde. Neben dieser Aufgabe hat sich die Gemeinschaft der Dipl.-Ing. auch der fachlichen Fortbildung und der Pflege der Kollegialität untereinander verschrieben.

Schon bald, im Jahre 1924 erstmalig, wurde eine Vereinszeitschrift mit Fachthemenschwerpunkt (Fachjournal) herausgegeben, die heute noch aufgelegt wird. Ursprünglich wurde dieses Journal ausschließlich im Dienstzweig verbreitet.
Eine Zäsur im Vereinsleben brachte das Jahr 1938 in dem den Verein das Schicksal aller Vereine Österreichs ereilte - er wurde aufgelöst.

Die Kollegenschaft hat sich erst 1950 wieder gefunden und den Verein der Dipl.-Ing. wiederbelebt.

Nach dem Krieg erfolgte eine Öffnung des Dienstzweiges, die von einigen Kollegen durch Projektarbeit in zahlreiche Länder getragen worden ist. Der Verein hat sich durch Aufnahme von außerordentlichen und korrespondierenden Mitgliedern ebenfalls geöffnet.

Seit Ende der Sechzigerjahre wird das Fachjournal in die ganze Welt versendet.

Als weiteres Element der Fortbildung veranstaltet der Verein eine jährliche Studienreise zu aktuellen Fachthemen, wobei im Turnus jede Vereinsgruppe die Veranstaltung organisiert. In den letzten Jahren führte die Studienreise auch in Länder wie Frankreich, Schweiz, Taiwan und Japan, wodurch die zunehmende internationale Integration des Vereines belegt ist.

Die Zukunft des Vereines liegt in der Verstärkung der fachlichen Aufgaben.

Er soll zu einem interdisziplinären Diskussionsforum ausgebaut werden, um die Anforderungen der Gesellschaft in Bezug auf ein fachübergreifendes Risikomanagement zu erfüllen.


Um dies zu ermöglichen, soll die in den letzten 10 Jahren begonnene Öffnung des Vereins, der nunmehr auch Kollegen aus anderen staatlichen Institutionen, die im Bereich Naturgefahrenmanagement arbeiten offen steht, weiter ausgebaut werden.

Die Pflege der Kollegialität unter den Mitgliedern ist eines der Hauptanliegen. Ein gutes persönliches Klima ist Grundvoraussetzung für die Erreichung der anderen Vereinsziele.

WLV - Struktur

Struktur

Unsere Vereinsstruktur:

Der Vereinsvorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Kassier und dem Schriftführer.

Unser Verein gliedert sich in 8 Vereinsgruppen (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien-Niederösterreich-Burgenland und die Fachgruppe im Lebensministerium).

Der Technische Referent gibt das Fachjournal heraus und organisiert Studienreisen.

Die Vereinsaktivitäten werden vom Vereinsvorstand in enger Zusammenarbeit mit den Vereinsgruppen und dem Technischen Referenten wahrgenommen.

Mitgliedschaft

Mitgliedschaft zum Verein der Diplom-Ingenieure WLV-Österreich

Ordentliche Mitglieder können werden

Akademikerinnen und Akademiker des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung, Akademikerinnen und Akademiker des Institutes für Naturgefahren und Waldgrenzregionen am Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) und des Institutes für Alpine Naturgefahren an der Universität für Bodenkultur und deren allfälliger Nachfolgeorganisationen, Akademikerinnen und Akademiker im öffentlichen Dienst, die in Österreich auf dem Gebiet des Schutzes vor Naturgefahren (Wildbäche, Lawinen, Erosion) tätig sind und dem Dienstzweig beruflich nahe stehen, im aktiven Dienst als auch im Ruhestand.
Die Aufnahme zum ordentlichen Mitglied erfolgt über schriftliches Ansuchen an den Vereinsvorstand. Im Falle lit. a und b entscheidet der Vorstand über die Aufnahme. Die Entscheidung über die Aufnahme gem. lit. c obliegt nach eingehender Prüfung der Vereinsleitung, welche mit einfacher Mehrheit zu entscheiden hat. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

Es gibt nachstehende Arten der Mitgliedschaft zum Verein der Diplom-Ingenieure der Wildbach- und Lawinenverbauung Österreichs:

Die Aufnahme eines Mitgliedes ist in den internen Mitteilungen zu verlautbaren.